Eisheilige Düsseldorf - Eisbären Krefeld 2-4 (0-1/1-3/1-0)
(21.03.2003) Das Spiel sollte ein sehr interessantes Spiel werden, da beide Mannschaften mit einem Sieg bereits am Sonntag nach dem Spiel der Yetis gg. die Eisbeutel auf den begehrten 4. Tabellenplatz vorrücken könnten!
Leider erwischten die Eisheiligen an diesem brisanten Spieltag einen Ihrer schlechten Tage, so dass der Gegner zum Teil für enormen Wirbel vor dem Tor von G. Steinbach sorgen konnte. Im ersten Abschnitt wirkten die Angriffsbemühungen der Gastgeber sehr überschaubar. Zum Teil wurde das Aufbauspiel schon in der Verteidigungszone durch die stark Pressingspielenden Stürmer der Eisbären zunichte gemacht und zu sehr gefährlichen Aktionen selbst genutzt. So kam es zu einer optischen Überlegenheit der Düsseldorfer, die viel gefährlichere Mannschaft am gestrigen Abend waren jedoch die Eisbären. Das erste Drittel endete, da der Torwart der Eisheiligen sehr aufmerksam agierte, mit einem offenen 0-1.
Im zweiten Abschnitt waren es wieder die Gäste aus der Seidenstadt die schnell zur 0-2 Führung kamen! Allerdings war dieser Treffer total unnötig, da man in der eigenen Zone das Spielgerät sicher durch die Reihen laufen ließ. Weshalb dann ein Fehlpass für solch ein schnelles Gegentor sorgt, sollte Anschauungsunterricht durch die Eisbären sein. Diese nahmen den Fehlpass dankend an, mit einem schnellen Pass zum Stürmer, der sich schön und mit viel Übersicht und Zeit vor des Gegners Tor bedienen ließ, und dann im entscheidenden Moment den Zweikampf gegen T. Ruhman gewann, um die Scheibe trudelnd ins Tor unterzubringen. Danach war ein leichtes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu spüren. Die Düsseldorfer nahmen nun vermehrt die Zweikämpfe an, konnten sogar endlich den Zug zum Tor erkennen lassen. So kam man auch gleich zu guten Szenen vor des Gegners Tor. Das sollte auch ziemlich schnell mit einem Tor belohnt werden. So gelang T. Ruhman bei einer Überzahlsituation endlich der erste Treffer für die Gastgeber zum 1-2. Und genau das sollte eigentlich Signalwirkung haben, denn immer dann wenn die Eisheiligen für Druck nach vorne sorgen kommt auch Zählbares dabei heraus. So spielte man sich durchaus in diesem zweiten Drittel in die Überlegenheit! In einer Situation, in der wiedereinmal der Puck in der eigenen Zone leichtfertig verspielt wurde, brachten sich die Eisheiligen abermals um den Lohn. Nachdem die Scheibe eigentlich locker und flockig auf G. Steinbach zugeflattert kam, schien die Situation geklärt. Leider konnte der Keeper das Ding nicht festhalten und ließ die Scheibe genau vor einem Stürmer fallen, der seinerseits total überrascht nur noch einzuschieben brauchte. Dabei ist wieder festzuhalten, dass sich niemand um den freistehenden Stürmer kümmerte...!?! So kam was kommen musste. Aus dem 1-3 wurde sogar noch vor der zweiten Pause ein 1-4 gegen eine mittlerweile völlig verunsicherte Mannschaft der Eisheiligen, die phasenweise wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen agierte!
In der Drittelpause wurde heftigst diskutiert....!!!???!!! Das letzte Drittel begann zum Erstaunen vieler, mit einem schnellen Tor für die Eisheiligen. Die Gäste wurden für einen kapitalen Stellungsfehler eiskalt bestraft. In dieser Szene verloren sie sehr schnell im Drittel der Eisheiligen den Puck, ohne jedoch wieder nach hinten zu rücken. Der mit viel Übersicht spielende T. Flormann reagierte wie schon in den vorrangegangenen Spielen am schnellsten, und spielte die Scheibe tief entlang der linken Bandenseite in die Laufrichtung von T. Ruhman. Dieser nahm die Scheibe auf, musste nur noch einen Verteidiger aussteigen lassen um allein vor dem Tor aufzutauchen, und verkürzte aus 5 Metern ins kurze untere Eck zum 2-4. Diese Vorlage von T. Flormann war, man höre und staune, sein mittlerweile 8. Assist! Danach wurden die Eisheiligen, so schien es, endlich wach! Die Eisbären konzentrierten sich auf eine gute Deckung, und versuchten das Spiel der Gastgeber zu zerstören. Dieses gelang Ihnen, bis auf wenige Momente, vorzüglich. Trotzdem kam es zu einigen brenzligen Situationen für die Gäste. So musste der Torwart der Eisbären gleich bei 5 Großchancen sein Können unter Beweis stellen..! Leider fehlte den Eisheiligen an diesem Abend das nötige Glück und die Konzentration um das Spiel nochmals zu kippen! So ging das Spielergebnis von 2-4 völlig in Ordnung!
FAZIT:
Das was sich gestern während des Spiels abspielte, war unterste Schublade. So kann man keinen Gegner auch nur ansatzweise gefährden! Ferner ist einzig die Moral der Düsseldorfer zu loben, die sich im letzten Drittel, allerdings zu spät, noch mal zusammenrauften und kämpften! Die Eisbären sind -die- Überraschungsmannschaft der Saison. Mit Ihrem Geschick und der Übersicht stets den freistehenden Stürmer zu suchen und damit das Spiel schnell zu machen, werden sie aufgrund der noch ausstehenden Spiele aller Voraussicht nach den 4. Platz in der Tabelle belegen. Wir wünschen an dieser Stelle viel Glück für die "Meister-Runde" am Ligatag.
Tore für die Eisheiligen:
2 Treffer: T. Ruhman
Vorlagen:
je eine Vorlage: T. Flormann, und auf dem Spielbericht stand die Nr.33..?!!
Eisheilige Düsseldorf - Cannix Krefeld 0-5 (0-2/0-1/0-2)
(14.03.03) Am Freitag Abend spielte der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer Cannix Krefeld gegen den Tabellen-Fünften, die Eisheiligen aus Düsseldorf. Die Eisheiligen, die in der jüngsten Vergangenheit mehr und mehr zu einer spielerischen Linie gefunden hatten, waren an diesem Abend ohne eine echte Chance! Das Spiel endete völlig verdient mit 0-5 aus Sicht der Landeshauptstädter!
Das erste Drittel begann sehr nervös. So kamen die Krefelder sehr schnell nach einem Bully in der Zone der Eisheiligen zum 0-1. Daraus resultierend ging die Angriffsmaschinerie der Cannix so richtig los..! Das es nach dem ersten Drittel "nur" 0-2 stand, war den energisch auftretenden Eisheiligen zu Gute zu schreiben. Zahlreiche Chancen wurden durch die vielbeinige Abwehrarbeit der Eisheiligen im Ansatz zunichte gemacht.
Im zweiten Drittel kam es wieder recht schnell zu einer Unaufmerksamkeit in der Rückwärtsbewegung, dieses sollte dann bestraft werden. So stand es frühzeitig 0-3. Das störte allerdings niemanden so richtig! Denn die Eisheiligen waren jeweils nach den Toren sehr aufmerksam, standen gut in der Deckung. Vor allem im zweiten Abschnitt konnten sich die Gäste höchst selten gefährliche Aktionen erspielen...!!
So ging man aus Sicht der Eisheiligen mit einem respektablen 0-3 in die Drittelpause! Dort kam es in der Kabine zu einer Wutrede des Trainers der Gastgeber! Dabei ging es weniger um die Leistung seiner Mannschaft, die wie er sagte, hervorragend gefightet hatte..!..! Vielmehr kritisierte der Coach den an diesem Abend übermächtigen Gegner! Das es nach 40 gespielten Minuten erst 0-3 stehen würde, war aus seiner Sicht unerklärlich. Vielmehr hätte sich der Coach auf eine Demonstration eingestellt. Die aber blieb an diesem Abend aus. So das sich seine Spieler gar nicht richtig hätten anstrengen müssen!
Das letzte Drittel war wieder ein Spiegelbild der vorangegangenen beiden Abschnitte. Die Düsseldorfer kontrollierten das Spiel aus der Defensive heraus sehr gut und kamen sogar noch zu zwei guten Torchancen durch Steffan Körner und Dirk Jonuschat. Im Gegenzug muss der schönste Treffer des Tages erwähnt werden! Nachdem sich der "Spieler des Tages", die Nr.72 der Cannix, den Puck an der rechten Seite der blauen Linie zurecht gelegt hatte, zog er einen Schlagschuss direkt unter die Latte des Torwarts der Eisheiligen. Zurecht muss dieses Geschoss in die Kategorie "Tor des Monats" eingestuft werden. Damit sorgte dieser Spieler für ein weiteres Ausrufezeichen in einer für ihn unterforderten Partie...!!! Das Spiel wurde durch den Eisheiligen-Coach 11 Sekunden vor der Schlusssirene nochmals unterbrochen, um für die letzten Sekunden nochmals für weitere Entspannung zu sorgen. Diese Auszeit kam den Krefeldern gelegen. Und so nahmen auch sie noch eine Auszeit. Danach tat sich nicht mehr viel, und so ging das Spiel zu Ende!
DAS FAZIT:
Die Eisheiligen haben ein sehr gutes, kämpferisches und taktisch geführtes Spiel geboten! Dabei sind sie die über weite Strecken des Spiels bessere und aktivere Mannschaft gewesen. Die Vorgaben des Trainers wurden in weiten Teilen des Spiels zur Zufriedenheit umgesetzt! So braucht man sich vor keiner Mannschaft verstecken. Den Respekt haben sie sich in der Liga redlich verdient..! Die Cannix haben zurecht verloren..!! VERLOREN...??? Ja, sie haben verloren!
An dieser Stelle müssen wir eine Erklärung abgeben:
Man stelle sich vor: Der o.g. Spieler mit der Nr.72, ferner die Spieler mit der Nr.4 sowie der Spieler P.Kirchhausen, Nr.17 wären in dieser Mannschaft nicht spielberechtigt! Was wäre der Rest..?? Der Rest wäre ein Team dessen Coach eine Menge Arbeit hätte! Nämlich die Arbeit die Spieler nach Niederlagen wieder aufzurichten! Denn ohne diese o.g. Spieler wären die Cannix für die Eisheiligen am gestrigen Abend KANONENFUTTER gewesen..!!! Und das wäre, mit Verlaub, objektiv dargestellt, ein fest eingeplanter doppelter Punktgewinn, wenn es gegen diese "Rest-Truppe" der Cannix ginge...!!! So deutlich muss man das mittlerweile darstellen! Zum Vergleich: Selbst die Finns legen mehr auf geschlossene Mannschaftsleistung wert als die Cannix! So kommen dann auch interessante Spiele in dieser Liga zustande, wie es zwischen den Eisbeuteln oder den Finns, Yetis, Eisbären und unserer Mannschaft seit jeher "rappelt". Denn das nennt man "Fair-Play". An dieser Stelle nochmals ein dickes Lob an die Niederrhein Flyers, die in jedem Spiel die Hucke voll kriegen, und dennoch an dieser für sie, aus sportlicher Sicht, uninteressanten Liga teilnehmen! Ferner erinnere ich mich an die Worte des Ligenleiters R. Prause auf der letzten Tagung:"...einer allein kann das Spiel nicht entscheiden..!" Und:"...der Spieler hält sich zurück..!" Aber wie erklärt sich der Herr Prause dann eine Abwehrleistung die jedem Hobby-Spieler ein Durchkommen unmöglich macht....???!!! Wir weisen ausdrücklich daraufhin: Der Spieler #72 wird von uns sehr geschätzt. Er verhält sich sportlich und sehr fair! Das wollen wir mit aller Deutlichkeit festhalten!!!
Tore für die Eisheiligen:
Fehlanzeige
Niederrhein Flyers - Eisheilige Düsseldorf 1-9 (0-4/0-3/1-2)
(09.03.03) Beide Mannschaften wollten nach den letzten Spielen einiges nachholen. So war die über siebenwöchige Pause den Eisheiligen besonders in den Anfangsminuten deutlich anzusehen! Übermotiviert ging man in das Spiel gegen einen starken und konzentriert beginnenden Gegner aus Krefeld. So war es fast ein Wunder das in der siebten Minute doch recht unerwartet das 0-1 fiel! So wurde ein energischer Auftritt von Marco Jahnke letztlich mit dem wichtigen Treffer zum 0-1 belohnt! Diese Aktion sollte Signalwirkung für die Gäste aus der Landeshauptstadt haben! So wurde nun das Spiel der Eisheiligen durchaus gefälliger, ja sogar einige Kombinationen gelangen mit Abschluss! Dann kam der Auftritt des Torwarts Guido Steinbach. Nachdem ein Schuss auf sein Tor in gewohnter Manier abgewehrt war spielte er mit viel Überblick und einem sensationellen Pass in die Tiefe genau in den Lauf von T. Ruhman, der nur noch drei oder vier Schritte benötigte um allein vor des Gegners Tor aufzutauchen und dem gegnerischen Torwart keine Chance ließ. Dafür wurde G. Steinbach sogar mit einem Assist bedacht..! Im weiteren Spielverlauf waren nun die Eisheiligen klar überlegen. Die Abwehr stand ordentlich und sicher, das lag zum einen an dem schwachen und sehr durchsichtigen Spielaufbau der Flyers, zum anderen aber auch an den sehr aufmerksamen Stürmern der Eisheiligen, die, so wie es scheint, die sieben Wochen "Trainingslager" gut umsetzten! So kam es sogar zu sehr guten, mit viel Überblick geschlagenen Pässen, in die Tiefe, die stets für Torgefahr sorgten! Besonders Thomas Flormann begeisterte durch wunderschöne Pässe immer wieder! Das dann selbst die Abwehr nicht mehr zu bremsen war, äußerte mehrfach der überaus agile Steffan Körner, der sich mit einem sehenswerten Alleingang aus der Deckung löste, und sich bis zum Abschluss durchfightete. So gelang ihm sogar das zwischenzeitliche 4-0 aus Sicht der Gäste!
Das zweite Drittel sollte sehr unruhig sein. Viele Fouls, ärgerliche Unterbrechungen des Spiels (beide Mannschaften waren mit zu vielen Spielern auf dem Eis) etc. führten den späteren Sieger trotzdem nicht aufs Glatteis, im Gegenteil: wieder wurden die Unachtsamkeiten des Gegners gnadenlos ausgenutzt! So daß es nach dem zweiten Abschnitt bereits 0-7 stand. Auch hierfür muss man einen Spieler besonders hervorheben: Marco Jahnke! Er rannte und beackerte gerade im 2.Drittel das gesamte Feld, übernahm, zur Freude des Trainers, endlich einmal die Verantwortung in seiner Reihe, war als Spielgestalter genau so wie als defensiv hängende Spitze unabkömmlich für sein Team! Das was dem lauffreudigen Stürmer noch vor Wochenschluss vorgeworfen wurde (Verantwortung zu übernehmen, und mit Überblick zu spielen) setzte M. Jahnke konsequent am gestrigen Abend um, und avancierte so zum Matchwinner!
Im letzten Drittel mussten die Eisheiligen den vorangegangenen Abschnitten Tribut zollen. Das war aber bei dem Tempo, welches sie vorlegten, kein Wunder. Trotzdem stand man, bis auf eine Szene, sicher in der ansonsten nie gefährdeten Abwehr! Dennoch kam man selbst zu zwei weiteren Toren zum Endstand von 1-9 für die Eisheiligen. So sahen die mitgereisten Anhänger ein gutes Spiel ihrer Truppe. Für die Unterstützung bedankte sich das Team letztlich nicht nur mit dem Sieg. So liefen die Spieler nach Spielschluss in den Fanblock und feierten ausgelassen mit "Ihren" Fans die LaOla-Welle...!...!
Fazit:
Ein verdienter Sieg für die Eisheiligen, der jedoch leicht höher hätte ausfallen können, wenn man die guten Möglichkeiten mit der nötigen Konzentration angegangen wäre. Ansonsten war dieser Sieg nie ernsthaft gefährdet! Zum Teil waren die Spielzüge gut durchdacht und wenn man so konzentriert weiter die Rückrunde spielt, werden die Eisheiligen mit Sicherheit noch ein ernstzunehmender Kandidat für den 4.Tabellenplatz. Die Niederrhein Flyers waren besonders in den Anfangsminuten überraschend stark. Warum nach dem ersten Gegentreffer die Ordnung dahin war, ist unerklärlich. Selbst im zweiten Drittel als man mehr auf Körper spielte, drohte das Spiel zu kippen. So war man eigentlich das dominantere Team. Warum in dieser Zeit nicht nachgesetzt und somit für eigene Akzente im Sturm gesorgt wurde, ist dem neutralen Beobachter immer noch nicht klar..!!!
Die Treffer für die Eisheiligen erzielten:
je 1 Treffer: St. Körner, M. Jahnke, D. Jonuschat
2 Treffer: T. Kutschka
4 Treffer: T. Ruhman
Yetis Krefeld - Eisheilige Düsseldorf 7:0 (1:0/1:0/5:0)
(19.01.03) Dieses Spiel stand im Zeichen der vergebenen Chancen auf Seiten der Eisheiligen! Beide Teams waren sich bis zum 3.Drittel recht ebenbürtig. So wurden zahlreiche sehr gute Chancen auf Seiten der Eisheiligen immer wieder durch den guten Torwart der Yetis entschärft. Das es am Ende des ersten Drittels 0-1 stand, war eigentlich nicht dem Spielverlauf entsprechend. Dennoch hatten die Gäste aus der Landeshauptstadt den Mut sich immer wieder zahlreiche Chancen zu erspielen.
Das zweite Drittel begann wie das erste, die Eisheiligen waren immer auf der Höhe des Geschehens und spielten zeitweise sogar sehr ordentliches Eishockey. Die Gastgeber aus Krefeld waren im 2.Drittel zum Teil völlig von der Rolle und kamen nur durch Befreiungsschläge aus der Bedrängnis. Zu diesem Zeitpunkt war ein Treffer der Eisheiligen nur noch eine Frage der Zeit... Leider fiel dieser nicht, und so kam es sogar zum 2-0 durch eine Nachlässigkeit in der Abwehr.
Das letzte Drittel sollte nun einen Sturmlauf der Eisheiligen mit sich ziehen. So wechselte man die Reihen.
Aus der ersten Reihe ging G. Gützlaff für den im letzten Drittel D. Giesler die Position des Centers übernahm. T. Ruhman wechselte auf die rechte Seite. Und tatsächlich kam mehr Druck, zum Teil waren die Angriffe besser organisiert, so scheiterten einige gute Aktionen an guten Reaktionen des Torwarts. Insgesamt brachte der Wechsel nicht das gewünschte Ergebnis, denn Tore waren weiterhin nicht gefallen. Vielleicht kam hier der Tausch zu spät..? Eine Überlegung für die zukünftigen Spiele allemal... In der Zwischenzeit fiel auf der anderen Seite ein Kontertor nach dem nächsten.. Hatten sich die Eisheiligen etwa schon aufgegeben...??? So schien es zumindest beim letzten Treffer zum 0-7. Dieses Tor geht in die Rubrik" wie schaffe ich es, den besten Beobachtungsposten von möglichst weiter Entfernung einzunehmen" ein... Dem Torwart der Eisheiligen, G. Steinbach, sei an dieser Stelle eine Entschuldigung ausgesprochen. Eine Entschuldigung für das allein lassen gegen immer einen freistehenden Stürmer der Yetis.
Fazit:
Eine dumme unnötige Niederlage für die Eisheiligen, die immer wenns drauf ankommt, im Kollektiv versagen. Denn wer vorne keine Tore schießt, kassiert sie eben. Die Yetis können sich, wenn sie ehrlich mit sich umgehen, bei Ihrem Super-Torwart bedanken. Dieser hat in den 1-1 Situationen seine Klasse bewiesen und einen starken Gesamteindruck hinterlassen. Insgesamt geht das Ergebnis, welches am Ende mit 0-7 deutlich ausfiel, in Ordnung.
Eisheilige Düsseldorf - Krefelder Finns : 3:5 (0-0),(2-3),(1-2)
(03.01.03) Das Spiel gegen die Finns wurde am Freitag den 3.1.03 durch eine hervorragende kämpferische Leistung sowie einer guten taktischen Einstellung "nur" mit 3-5 verloren. Dabei wurde gerade im ersten Drittel deutlich, das das Team um Trainer T. Ruhman, mit Kampfeslust und cleverer Defensiveinstellung durchaus in der Lage ist, jedem Gegner das Spiel so schwer wie möglich zu gestalten. Und sei der Gegner noch so übermächtig... Die Finns versuchten von der ersten Minute an das Spiel unter Kontrolle zu bringen und überbrückten mit Pässen in die Tiefe immer wieder das Mittelfeld sehr geschickt. Durch die gute Raumaufteilung der Eisheiligen scheiterten die Finns jedoch ein ums andere mal bereits an der blauen Linie die wieder mal gut durch die Eisheiligen abgeschirmt wurde. Es kam sogar zu einigen guten Kontermöglichkeiten der Gastgeber, dabei waren zwei "hundertprozentige" von D. Jonuschat und T. Ruhman die beide kläglich vergaben. Anzumerken ist auch noch die überhohe körperliche Gangart der Finns im ersten Durchgang, die der Schiedsrichter leider nicht immer richtig zu bewerten wusste. So wurde ein Spieler dessen Schläger das Gesicht des am Boden liegenden T. Ruhman traf (Absicht...???) mit nur 2Minuten geahndet.
Diverse andere Fouls des Gegners an die über die harte Spielweise überraschten Eisheiligen gingen voraus.
Zum Glück endete das Drittel kurz darauf, so das sich die Gemüter beruhigen konnten...
Im zweiten Drittel war es wieder "ruhiger"! Die Eisheiligen taten sich, wie in den vorangegangenen Spielen, wieder einmal nach der Pause sehr schwer, und kassierten prompt das unnötige 0-1. Das wiederum weckte die Gastgeber, und so kam man nach gelungener Kombination sehr schnell wieder zum Ausgleich durch G. Hartmann. Nun wurde das Spiel endlich offener. Dem 1-1 folgte recht schnell die 2-1 Führung durch die Finns. Die Führung schockte die Eisheiligen abermals nicht, und so kam man auch wieder recht schnell zum 2-2 Ausgleich durch den Abstauber von G. Hartmann der sich gut positionierte nachdem T. Ruhman zum wiederholten Male auf das Tor schoss und dabei immer wieder am guten Torwart der Finns scheiterte. Am Ende des zweiten Drittel kamen die Finns trotzdem noch zur 3-2 Führung. So ging es ins letzte Drittel und die Führung wurde dann auch auf 4-2 erhöht. Zu diesem Zeitpunkt waren sich beide Teams doch recht ebenbürtig. Bedingt durch die erneut gut sortierte Positionierung der Eisheiligen kamen die Angriffe der Finns nur noch sporadisch durch. Als die Gastgeber dann noch zum 3-4 Anschlusstreffer durch T. Ruhman kamen, keimte nochmals Hoffung auf... Doch ein richtiges Feuerwerk zum Schluss des hartumkämpften Spiels wollte den Gastgebern nicht mehr gelingen. Als dann auch noch in Überzahl der 3-5 Treffer 3 Minuten vor der Schlusssirene fiel war das Spiel gelaufen und der Wille der Eisheiligen endgültig gebrochen. Voraus gegangen war ein unterirdischer Blackout von T. Ruhman der den Pass von der linken blauen Linie zu K. Cervo auf die rechte Seite spielen wollte, und dabei ein bitteres Zuspiel auf den Schläger eines heraneilenden Stürmers der Finns fabrizierte. Dieser nahm die Einladung dankend an, und lief allein auf G. Steinbach zu, der dem platzierten Schuss unterhalb der rechten Latte nichts entgegen zu setzen hatte. So spielt man kein Eishockey...
Fazit:
Die Eisheiligen haben der drohenden hohen Niederlage getrotzt. Wenn man weiter kontinuierlich an der Defensive arbeitet, wird man auch in der Zukunft weniger unnötige Tore kassieren. Das man selbst in jedem Spiel seine Tore schießt, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Die Finns haben nach den ersten Spielen wohl oder übel zu Ihrer Form gefunden. Streckenweise war das Hockey von weitaus höherem Niveau und eigentlich hätte das Ergebnis höher ausfallen können. Wenn der Gegner versucht "mitzuspielen" wird es ernst, versucht man eine gute Defensive zu stellen und nur das Spiel zu zerstören hat man eine berechtigte Chance das Ergebnis klein zu halten.
Die Tore erzielten:
2 Treffer: G. Hartmann
1 Treffer: T. Ruhman
Noch eine Bemerkung:
Da die Eisheiligen nicht komplett waren, möchten wir an dieser Stelle die Spieler nennen, die um das gute Ergebnis gekämpft haben!
Im Tor: G. Steinbach
In der Verteidigung: K. Cervo, T. Kutschka, St. Körner
Im Sturm: G. Hartmann, D. Giesler, D. Jonuschat, T. Ruhman
DANKE LEUTE....!!!!!
Eisheilige Düsseldorf - Bockum Barons : 16:1
(29.12.02) Am Sonntag den 29.12.02 kamen die Eisheiligen im letzten Spiel in diesem Jahr gegen die Bockum Barons zu einem verdienten Sieg. Dabei bezwang man die doch personell stark dezimierten Barons am Ende deutlich mit 16 - 1. Das Spiel begann aus Sicht der Düsseldorfer wieder einmal sehr unruhig. So endeten Konzentrationsfehler ein ums andere Mal beim hervorragend aufgelegten Guido Steinbach, der damit sein Team vor einem höheren Rückstand bewahrte. Dennoch kamen die Gäste zur verdienten 1-0 Führung. Die Angriffe der Eisheiligen wirkten zu diesem Zeitpunkt mehr als zufällig produziert und damit auch relativ ungefährlich. Erst vier Minuten vor dem ersten Drittelende kamen die DŽdorfer zum Ausgleichstreffer. Kurz darauf fiel sogar noch der Führungstreffer zum 2-1. So ging es in die Pause.
Im zweiten Drittel dominierten die Eisheiligen nunmehr klar und deutlich das Geschehen und bauten die Führung ungefährdet auf 8-1 aus! Dabei sollte das schönste Tor des Tages erwähnt werden, welches der Linksverteidiger Thorsten Kutschka, durch einen sehenswerten Alleingang von der eigenen blauen Linie bis hin zum gegnerischen Bullypunkt mit einem wunderschönen Schlenzer in den rechten Winkel erzielte..!!!
Das letzte Drittel ließen beide Teams erst mal ruhiger angehen, die Eisheiligen weil sie nicht zu euphorisch auftreten wollten, um dann wieder unnötige Gegentore zu kassieren, die Barons mussten ihrem guten Zweikampfverhalten der vorrangegangenen beiden Drittel Tribut zollen, waren nun ziemlich am Ende Ihrer Kräfte. Erst gegen Mitte des letzten Drittels wachten die Eisheiligen wieder richtig auf! Es schien als ob sie wüssten das nur ein Kantersieg gegen diese dezimierten Barons zählen würde... So wurde förmlich im Minutentakt eingenetzt, ja teilweise sogar bereits nach 25 Sekunden der nächste Treffer erzielt! In dieser Zeit muss es dem neutralen Betrachter wohl wie eine "Torfabrik" vorgekommen sein, die er da sieht...!!!! Der schönste Angriff des Tages, wurde dann auch mit einem Tor belohnt: Wiederum T. Kutschka leitete den Angriff ein, lief über die linke Außenbahn bis zur blauen Linie, ließ die Scheibe für den mitgelaufenen T. Ruhman liegen, dieser nahm die Scheibe an, schaute einmal kurz auf, passte die Scheibe rechts rüber auf den nur noch 3 Meter vorm Tor herbeigeeilten G. Madsack welcher dann sofort den Angriff mit einem Schuss ins rechte untere Eck vollendete... So spielt man Eishockey.... So endete das Spiel am Ende völlig verdient mit 16 - 1 für die Eisheiligen!
Fazit:
Die Eisheiligen haben verdient die 2 Punkte sicher nach Hause gebracht. Dabei ist erstmals in dieser Spielzeit lobenswert zu erwähnen das die Treffer durch viele Schützen verteilt waren. Trotzdem waren, gerade am Anfang wieder einige Unsicherheiten im Abwehrverhalten dabei, welche aber nicht nur durch die Verteidiger hervorgerufen wurden, sondern vielmehr durch das schlechte Defensivverhalten der Stürmer, die ihre Verteidiger allein ließen auch noch unterstützt wurde. Sowas wird durch einen stärkeren Gegner mit Sicherheit ausgenutzt. Die Barons stellen eigentlich eine gute Truppe, jedoch kann man ein Spiel nur dann gewinnen wenn man seine wenigen Chancen dann auch nutzt. Trotzdem kann man den Hut vor dieser Truppe ziehen, mit sechs Mann zu kämpfen und sogar das Spiel lange offen zu halten ist schon eine Leistung!
Die Treffer für die Eisheiligen erzielten:
je 1 Treffer: T. Kutschka, T. Ruhman
je 2 Treffer: G. Hartmann, D. Jonuschat
3 Treffer: D. Giessler
7 Treffer: G. Madsack
Eisbären Krefeld - Eisheilige Düsseldorf: 4:2 (1:1), (0:1), (3:0)
(01.12.02) Das Spiel stand im Zeichen der völligen Nervosität beider Teams. Viele überflüssige und nervende Stockfehler, gepaart mit vielen unnötigen Scheibenverlusten führten zum Teil zu einem total chaotischen Spiel beider Mannschaften. Das glücklichere Team nach zwei Dritteln, so schien es, waren die Eisheiligen. Die völlig unerwartet und unverdiente 2-1 Führung war mehr als glücklich. Dabei waren es eigentlich die Eisbären, die Ihrerseits zu einigen guten Möglichkeiten kamen, jedoch die Chance auf eine frühere Entscheidung des Spiels nicht nutzten.
Im letzten Abschnitt mussten die ohnehin schon zahlenmäßig dezimierten Eisheiligen einen herben Rückschlag hinnehmen. Verteidiger T. Flormann musste wegen Kreislaufprobleme passen. Die Ordnung, wenn man von Ordnung überhaupt sprechen konnte, war nun völlig dahin. Und so kam was kommen musste... Die Eisbären spielten gut auf Körper, welches den Eisheiligen gar nicht schmeckte. Und so wurden Zweikämpfe nicht mehr richtig angenommen, man ließ den Gegner förmlich gewähren. Am Ende stand das Ergebnis mit 4-2 für die Gastgeber aus Krefeld auch verdient fest.
FAZIT:
Ein Spiel wie dieses durfte aus Sicht der Eisheiligen eigentlich niemals verloren gehen, da man von der Spielanlage her das weitaus bessere Team war. Die Eisbären können sich aufgrund Ihrer Kampfeslust und Ihres Engagements auf die 2 Pkt. freuen, denn wer gewinnen will, muss schon in die Zweikämpfe gehen, und das taten die Krefelder.
Die Treffer für die Eisheiligen erzielten:
2 Tore T. Ruhman
Eisbeutel Krefeld - Eisheilige Düsseldorf 5:6
(17.11.02) Das Spiel gg. den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer begannen die Eisheiligen aus D`dorf sehr konzentriert. Die ersten fünf Minuten standen für beide Teams im Zeichen des Abtastens. Die Marschroute der Eisheiligen, die aus einem massiven Deckungsverbund heraus agierten, ging im ersten Drittel voll auf. Immer wieder liefen die konterstarken Spitzen des Tabellen-Ersten ins Abseits, fanden mit zunehmender Spieldauer kein richtiges Mittel um den Gegner aus der gut positionierten Abwehr zu locken. Als gegen Mitte des ersten Abschnitts die Eisheiligen zu der bis dahin nicht einmal unverdienten Führung kamen, wurde nun auch allen Beteiligten klar, welche Schwierigkeiten der Tabellenführer an diesem Abend hatte!! Dennoch gelang es den Gastgebern aus der Seidenstadt eine Unachtsamkeit zum 1-1 zu nutzen!!! So ging es auch in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel überschlugen sich die Ereignisse. So kamen die Düsseldorfer zur schnellen 2-1 Führung welche durch einen Schlagschuss von der blauen Linie durch Verteidiger S. Körner innerhalb von 3 Minuten zur verdienten 3-1 Führung ausgebaut wurde. Aber diesen Vorsprung konnte die Eisheiligen nicht lange halten, mit enormer Wucht und wütenden Angriffen überrannten die Eisbeutel nun die Düsseldorfer und kamen binnen 10 Min. zur 5-3 Führung.
Dabei entblößten sie den Gegner aus Düsseldorf ein ums andere Mal und hätten leicht 3 bis 4 weitere Treffer erzielen können ja müssen. Von den Gästen kam in dieser Zeit nicht mehr viel, so das nun die Kräfteverhältnisse wieder klar verteilt waren.
Im Schlussdrittel standen die D`dorfer wieder besser sortiert und kontrollierten den Spielaufbau der Eisbeutel ohne selbst nach vorn Akzente setzen zu können. Dieses änderte sich jedoch schlagartig. Als beide Parteien sich scheinbar auf das Resultat einigten, schlugen die D`dorfer binnen sieben Minuten dreimal zu. Die nun völlig hilflos wirkenden Eisbeutel sahen sich in dieser Phase des Spiels völlig überfordert nochmals das Tempo anzuziehen. In den nun verbleibenden vier Minuten des letzten Drittels versuchten die Krefelder zwar noch mal alles nach vorne zu werfen (der Torwart wurde für einen sechsten Feldspieler geopfert), jedoch waren alle ihre Bemühungen umsonst. So ging ein denkwürdiges Spiel nach 60 Minuten mit einem etwas überraschenden Sieger zu Ende.
FAZIT:
Die Leistung der Eisbeutel war ansprechend und zum Teil sehr ansehnlich, die Chancenausbeutung jedoch mangelhaft.
Die Eisheiligen steuern ruhigeren Zeiten entgegen, wenn sie so wie in diesem Spiel eine konzentrierte Abwehr stellen, und das Spiel damit unter Kontrolle bringen. Ferner muß man die Moral der Düsseldorfer loben, die sich nach einem 3-5 nicht aufgegeben haben.
Die Treffer erzielten:
je 1 Treffer St.Körner, D. Jonuschat, M. Jahnke
3 Treffer T.Ruhman
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